Erfolgreich durch innovative und umweltfreundliche Heizsysteme

Firmenportrait: Bäuerle Heizungstechnik + Sanitär GmbH

 

1926 gründete Schlossermeister Gustav Bäuerle seine Firma für Zentralheizungsbau, Schlosserei und Sanitäre Anlagen in der Poststraße 10, in dem der Betrieb auch heute noch angesiedelt ist.

In selbigem Jahr begann auch der erste Lehrling, Gustav Wacker, der mit 60 (!) Jahren Betriebszugehörigkeit später zu der wesentlichen Stütze des Betriebes wurde.

Firma Bäuerle zählt somit zu den ersten Heizungsbetrieben in der Region. Im Laufe der Zeit wurden fast 50 Lehrlinge ausgebildet, von denen der überwiegende Teil auch als langjährige Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt war bzw. noch tätig ist.

Zwischen den beiden Weltkriegen wurden nahezu sämtliche Schömberger Kurheime und Sanatorien mit Heizungen und wie man sagte mit "fließend Kalt- und Warmwasser" ausgerüstet. So florierte der Betrieb sehr gut und konnte sich einen großen Kundenkreis erwerben.

Unterbrochen wurde diese Entwicklung nur kurz am Kriegsende und in den Nachkriegsjahren, in denen – durch die noch nicht zurückgekehrten Mitarbeiter und fehlendes Material – der Betrieb auf Sparflamme lief.

Doch dann ging es wieder aufwärts! 1952, mit dem Aufkommen der Ölfeuerungstechnik, ergriff der Firmengründer Gustav Bäuerle die Initiative, um diesen neuen Zweig dem Betrieb anzugliedern. Er ließ Monteure in dieser Technik ausbilden und konnte bereits 1954 einen kompletten Service in der Erstellung und Betreuung von Ölfeuerungsanlagen anbieten.

1962 wurde, bedingt durch Gustav Bäuerles Krankheit und Alter , Meister Gustav Wacker der technische Leiter des Betriebes. Er führte ihn so vorbildlich, als wäre es sein eigener Betrieb gewesen.

Im Jahre 1962 kam auch Marga Trippe, die Tochter des Firmengründers, "hauptberuflich" dazu, d. h. sie mußte die Geschäftsführung übernehmen. Ihrem Engagement und Pflichtgefühl ist es zu verdanken, daß es gelungen ist, den Betrieb nicht nur weiterzuführen, sondern auch weiterzuentwickeln.

Das ihr das als Frau möglich war sich in dieser "Männerbranche" zu behaupten, verdankte sie in erster Linie ihren Mitarbeitern, die ihr in diesen ersten, nicht leichten Jahren mit wirklich bewundernswerter Hilfsbereitschaft zur Seite standen.Die Geschäftsführerin, Marga Trippe, hat also als Frau 35 Jahre mit eisernem Willen teilweise bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, vielleicht sogar manchmal darüber hinaus, ihren "Mann" gestanden.

Sie hat auch mit dafür gesorgt, daß der Generationswechsel von der zweiten zur heutigen dritten Generation reibungslos funktioniert.

Heute, in der dritten Generation, steht Meister und Mitgesellschafter Michael Wernecke an vorderster Front. Er begann vor 17 Jahren als Lehrling bei Firma Bäuerle, sein Lehrherr war sein Großvater Gustav Wacker, als damaliger technischer Betriebsleiter. Zusammen mit Dipl.-Ing. Jörg Trippe in der Betriebsführung richtete sich Firma Bäuerle in den letzten Jahren verstärkt auf innovative und umweltfreundliche Heizsysteme, wie Klein-Blockheizkraftwerke, Solaranlagen und Holzpelletskessel aus und konnte so einen größeren, auch überregionalen Kundenstamm erwerben (von Karlsruhe bis Stuttgart).

Insbesondere das verstärkte Engagement bei der Solarenergie-Nutzung, hat dazu geführt, daß Firma Bäuerle in den letzten Jahren fast 60 Solaranlagen installiert hat und so in der Region zum "Solarspezialisten" wurde.

Firma Bäuerle beschäftigt 12 Mitarbeiter und weist mit 4 Auszubildenden einen hohen Anteil von Nachwuchskräften aus.

"Nur was sich verändert, gewinnt Kraft. Nur was sich entwickelt, hat Bestand."

Das hat unsere Firmengeschichte gezeigt und gilt auch für unsere Zukunft.

Wenn wir bereit sind, unsere Arbeitsfelder und Strukturen ständig zu verändern und weiterzuentwickeln, haben wir auch für die Zukunft gute Chancen.

So sehen wir bei Firma Bäuerle, trotz Baukrise, der Zukunft mit Zuversicht und Mut entgegen.

 

22.09.2004

Jörg Trippe